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Geschäftsjahr 2017/18

Konzern-Bilanz

Konzernbilanz (PDF, 53,6 KB)
Langfristige Vermögenswerte
Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 373 Mio. € auf 5.153 (4.780) Mio. €. Infolge des Erwerbs der Tiefkühlpizzahersteller Richelieu Foods Inc. sowie HASA GmbH erhöhten sich der Geschäfts- oder Firmenwert und die übrigen immateriellen Vermögenswerte, wodurch die immateriellen Vermögenswerte insgesamt auf 1.659 (1.240) Mio. € anstiegen. Der Buchwert der Sachanlagen erhöhte sich bedingt durch Investitionen und Konsolidierungskreisänderungen um 69 Mio. € auf 2.991 (2.922) Mio. €. Der Rückgang der übrigen Vermögenswerte um 115 Mio. € auf 503 (618) Mio. € resultierte insbesondere aus den reduzierten Anteilen an at Equity einbezogenen Unternehmen von 370 (433) Mio. € und reflektiert das schwierige Umfeld des Zuckermarkts für das britische Handelshaus ED&F MAN Holdings Limited.
Kurzfristige Vermögenswerte
Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 225 Mio. € auf 4.181 (3.956) Mio. €. Wesentliche Ursache hierfür waren um 66 Mio. € höhere Vorratsbestände - insbesondere im Segment Spezialitäten - infolge der Erstkonsolidierung der Tiefkühlpizzahersteller Richelieu Foods Inc., Braintree/USA und HASA GmbH, Burg, - von 2.119 (2.053) Mio. €, um 91 Mio. € gestiegene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 972 (881) Mio. € sowie ein Anstieg der übrigen Vermögenswerte um 68 Mio. € auf 1.090 (1.022) Mio. €, der maßgeblich aus den Forderungen an die EU infolge zu viel erhobener Produktionsabgaben für die Zuckerwirtschaftsjahre 1999/2000 und 2000/01 resultierte.
Eigenkapital
Das Eigenkapital stieg auf 5.024 (4.888) Mio. €; die Eigenkapitalquote lag bei einer gestiegenen Bilanzsumme von 9.334 (8.736) Mio. € mit 54 (56) % leicht unter Vorjahresniveau. Das Eigenkapital der Aktionäre der Südzucker AG erhöhte sich um 109 Mio. € auf 3.456 (3.347) Mio. €; gleichzeitig erhöhten sich die sonstigen nicht beherrschenden Anteile um 26 Mio. € auf 914 (888) Mio. €.
Langfristige Schulden
Die langfristigen Schulden erhöhten sich um 211 Mio. € auf 2.251 (2.040) Mio. €. Dabei reduzierten sich die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen um 42 Mio. € auf 781 (823) Mio. € infolge der Bewertung mit dem gestiegenen Marktzinssatz von 2,20 % am 28. Februar 2018 nach 1,90 % am 28. Februar 2017. Die Finanzverbindlichkeiten verzeichneten einen Anstieg um 200 Mio. € auf 1.117 (917) Mio. € durch die Aufnahme der Anleihe 2017/2025 im 3. Quartal mit einem Buchwert von 495 Mio. € sowie gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Dem stand der Rückgang durch den kurzfristigen Ausweis der am 29. März 2018 fälligen Anleihe 2011/2018 mit einem Buchwert von 400 Mio. € gegenüber. Der Anstieg der übrigen Schulden um 53 Mio. € auf 353 (300) Mio. € resultiert maßgeblich aus den gestiegenen passiven latenten Steuern.
Kurzfristige Schulden
Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich um 251 Mio. € auf 2.059 (1.808) Mio. €. Dabei verzeichneten die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten einen Anstieg um 235 Mio. € auf 456 (221) Mio. € infolge der Erhöhung durch den nun kurzfristigen Ausweis der am 29. März 2018 fälligen Anleihe 2011/2018 mit einem Buchwert von 400 Mio. €, dem die Rückführung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gegenüberstand. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 29 Mio. € auf 946 (917) Mio. €; letztere enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Rübenanbauern in Höhe von 357 (442) Mio. €. Bei den übrigen Schulden, die sich aus sonstigen Rückstellungen, Steuerschulden und sonstigen Verbindlichkeiten zusammensetzen, war ein Rückgang um 13 Mio. € auf 657 (670) Mio. € zu verzeichnen.
Nettofinanzschulden
Die Nettofinanzschulden sind zum 28. Februar 2018 um 430 Mio. € auf 843 (413) Mio. € gestiegen. Das Verhältnis der Nettofinanzschulden in Prozent des Eigenkapitals betrug 16,8 (8,4) %.
Die langfristigen Finanzierungserfordernisse des Konzerns sind zum 28. Februar 2018 durch 793 (697) Mio. € Anleihen, 43 (43) Mio. € Schuldscheindarlehen sowie 281 (174) Mio. € Bankdarlehen gedeckt.
Der kurzfristigen Finanzierung dienten am Bilanzstichtag Bankdarlehen von 54 (138) Mio. €, Anleihen von 400 (0) Mio. € sowie Schuldscheindarlehen von 0 (83) Mio. €. Aus den nicht genutzten syndizierten Kreditlinien und weiteren bilateralen Bankkreditlinien standen der Südzucker-Gruppe am Bilanzstichtag mit 1,5 (1,6) Mrd. € ausreichend Liquiditätsreserven zur Verfügung. Daneben bestanden flüssige Mittel sowie Anlagen in Wertpapieren von insgesamt 730 (725) Mio. €.