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Geschäftsjahr 2018/19

Konzernvermögenslage

Konzernbilanz (PDF, 54,09 KB)
Langfristige Vermögenswerte
Die langfristigen Vermögenswerte gingen um 682 Mio. € auf 4.471 (5.153) Mio. € zurück. Infolge der Wertberichtigung des Geschäfts- oder Firmenwerts im Segment Zucker um 673 Mio. € reduzierten sich die immateriellen Vermögenswerte um 658 Mio. € auf 1.001 (1.659) Mio. €. Der Buchwert der Sachanlagen reduzierte sich um 40 Mio. € auf 2.951 (2.991) Mio. €, da planmäßige Abschreibungen und Wertminderungen über den Investitionen lagen. Der Anstieg der übrigen Vermögenswerte um 16 Mio. € auf 519 (503) Mio. € resultierte insbesondere aus gestiegenen Beteiligungswerten der at Equity einbezogenen Unternehmen von 390 (370) Mio. €.
Kurzfristige Vermögenswerte
Die kurzfristigen Vermögenswerte reduzierten sich um 464 Mio. € auf 3.717 (4.181) Mio. €. Dabei verzeichneten die Vorratsbestände einen Rückgang um 142 Mio. € auf 1.977 (2.119) Mio. €, der maßgeblich aus der geringeren Bestandsmenge im Segment Zucker resultierte. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen mit 973 (972) Mio. € auf Vorjahresniveau. Der Rückgang der übrigen Vermögenswerte um 323 Mio. € auf 767 (1.090) Mio. € ergab sich maßgeblich aus dem Abbau der flüssigen Mittel sowie der sonstigen Vermögenswerte; letztere enthielten im Vorjahr Forderungen an die EU infolge zu viel erhobener Produktionsabgaben für die Zuckerwirtschaftsjahre 1999/2000 und 2000/01.
Eigenkapital
Das Eigenkapital ging auf 4.018 (5.024) Mio. € und die Eigenkapitalquote auf 49 (54) % zurück. Das Eigenkapital der Aktionäre der Südzucker AG reduzierte sich um 980 Mio. € auf 2.476 (3.456) Mio. €, was maßgeblich aus dem anteiligen Jahresfehlbetrag resultiert. Die sonstigen nicht beherrschenden Anteile verzeichneten einen Rückgang um 26 Mio. € auf 888 (914) Mio. €.
Langfristige Schulden
Die langfristigen Schulden stiegen um 147 Mio. € auf 2.398 (2.251) Mio. €. Dies resultierte u. a. aus dem Anstieg der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen um 51 Mio. € auf 832 (781) Mio. € infolge der Bewertung mit dem gesunkenen Marktzinssatz von 1,95 % am 28. Februar 2019 nach 2,20 % am 28. Februar 2018. Die Finanzverbindlichkeiten lagen mit 1.126 (1.117) Mio. € leicht über Vorjahresniveau. Die übrigen Schulden stiegen um 87 Mio. € auf 440 (353) Mio. € infolge eines Anstiegs der sonstigen Rückstellungen bei einem gleichzeitigen Rückgang der Steuerschulden.
Kurzfristige Schulden
Die kurzfristigen Schulden wurden um 287 Mio. € auf 1.772 (2.059) Mio. € abgebaut. Dabei verzeichneten die Finanzverbindlichkeiten einen Anstieg um 45 Mio. € auf 501 (456) Mio. € Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gingen um 160 Mio. € auf 786 (946) Mio. € zurück; darin enthalten sind rückläufige Verbindlichkeiten gegenüber Rübenanbauern in Höhe von 196 (357) Mio. €. Der Rückgang war insbesondere mengenbedingt und ist teilweise auch auf höhere Anzahlungen zurückzuführen. Die übrigen Schulden, die sich aus sonstigen Rückstellungen, Steuerschulden und sonstigen Verbindlichkeiten zusammensetzen, gingen um 172 Mio. € auf 485 (657) Mio. € zurück.
Nettofinanzschulden
Die Nettofinanzschulden sind zum 28. Februar 2019 um 286 Mio. € auf 1.129 (843) Mio. € gestiegen. Das Verhältnis der Nettofinanzschulden in Prozent des Eigenkapitals betrug 28,1 (16,8) %.
Die langfristigen Finanzierungserfordernisse des Konzerns sind zum 28. Februar 2019 durch 794 (793) Mio. € Anleihen, 7 (43) Mio. € Schuldscheindarlehen sowie 325 (281) Mio. € Bankdarlehen gedeckt.
Der kurzfristigen Finanzierung dienten am Bilanzstichtag 35 (0) Mio. € Schuldscheindarlehen, Bankdarlehen von 236 (54) Mio. € und Anleihen (einschließlich Commercial Paper) von 230 (400) Mio. €. Aus den nicht genutzten syndizierten Kreditlinien und weiteren bilateralen Bankkreditlinien standen der Südzucker-Gruppe am Bilanzstichtag mit 1,3 (1,5) Mrd. € ausreichend Liquiditätsreserven zur Verfügung. Daneben bestanden flüssige Mittel sowie Anlagen in Wertpapieren von insgesamt 499 (730) Mio. €.