zum Inhalt springen

zur Navigation springen

Berichte

Elektroniker/in für Automatisierungstechnik


Vanessa

Ausbildungsberuf:
Elektronikerin für Automatisierungstechnik
Ausbildungsstandort:
Zeitz
Alter:
18 Jahre
Hobbys:
Ski fahren, Schwimmen, Fahrrad fahren

Über mich:

Hallo liebe Leserinnen und Leser,
zuerst einmal möchte ich mich vorstellen. Mein Name ist Vanessa, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Zeitz in Sachsen-Anhalt. Ich bin nun seit anderthalb Jahren in der Ausbildung zur Elektronikerin für Automatisierungstechnik bei Südzucker im Werk Zeitz. Für diesen doch sehr außergewöhnlichen Mädchenberuf habe ich mich entschieden, da ich gerne praktisch und im Team arbeite. Außerdem fasziniert mich dieser Beruf, weil er sehr vielseitig ist. Das logische Denken wird viel gefordert, zum Beispiel beim Rechnen und Formeln umstellen, aber auch die praktischen Tätigkeiten, wie Vorschaltgeräte wechseln, Lagerschilde austauschen usw. kommen nicht zu kurz. Da ich schon zwei Praktika bei Südzucker absolviert habe, konnte ich mir die Tätigkeiten einer Elektronikerin für Automatisierungstechnik genauer ansehen.
Somit bin ich zu dem Entschluss gekommen diesen Beruf zu erlernen.

Wie war meine Woche? Was habe ich erlebt?

Zur Zeit bin ich in der Elektro-Abteilung eingesetzt. Hier erhalte ich viele Einblicke über die Instandhaltung elektrischer Anlagen. Diese Woche zählte Folgendes zu meinen Aufgaben :
Als Erstes das Austauschen von Leuchtstoffröhren und das Wechseln defekter Vorschaltgeräte in der Kochstation. Anschließend kümmerte ich mich um die fachgerechte Entsorgung der defekten Leuchtstoffröhren und Vorschaltgeräte. Danach begann ich mit der Fehlersuche bei einer defekten Bürobeleuchtung. Nachdem ich den Fehler gefunden habe, wechselte ich die Starter der Leuchtmittel. Außerdem führte ich mit einem Facharbeiter die Demontage eines Motors an den Schneidmaschinen durch. Unter anderem wechselten wir auch die Lager von dem Motor. Als Letztes verlegte ich mit einem Kollegen im Kesselhaus eine Messleitung für eine Temperaturmessung, welche wir anschließend angeschlossen haben.

Erfahrungen, die ich in meiner Ausbildungszeit schon sammeln konnte:

Mittlerweile bin ich schon anderthalb Jahre in meiner Ausbildung, in der ich schon Zahlreiches erlernt habe. Zum Beispiel den Umgang mit Programmiergeräten und speziellen Programmen am PC, aber auch das Arbeiten an elektrotechnischen Anlagen. Das fachgerechte Verlegen von Leitungen und Luftschläuchen wurde mir beigebracht. Wie man Motoren anschließt und abklemmt wurde mir gezeigt. In Verbindung mit dem Berufsschulunterricht in Leuna und der praktischen Grundausbildung im Trainingszentrum in Schkopau gestaltet sich meine Berufsausbildung sehr abwechslungsreich. Außerdem werde ich somit gut auf meine bevorstehenden Prüfungen vorbereitet.

Welche Ziele habe ich mir für die Zukunft gesetzt?

Für die Zukunft habe ich mir als Ziel gesetzt, meinen Abschluss mit der Note gut abzuschließen. Außerdem möchte ich weiterhin alle mir gestellten Aufgaben (im Betrieb, im Trainingszentrum sowie in der Berufsschule) zur vollsten Zufriedenheit erfüllen.

Wie empfinde ich die Kampagnezeit?

In der Kampagne sind die Aufgaben sehr abwechslungsreich. Größte Vorsicht ist bei Arbeiten auf dem Rübenhof gegeben, da dort ständiger LKW-Verkehr herrscht. Außerdem muss man auf laufende Maschinen und Bänder achten. Natürlich ist das Arbeiten während der Kampagne auch etwas stressiger, da bei Ausfall von Maschinen oder bei Fehlern im Leitsystem ja der gesamte Prozess ins Stocken kommen könnte. Somit müssen Fehler schnell beseitigt werden.

Sonstiges:

In diesem Sinne hoffe ich, dass sich nun auch mehr Mädchen für sogenannte „Männerberufe“ bewerben. Denn wir wollen doch den Männern das Feld nicht ganz überlassen. Oder?!