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Berichte

Elektroniker/in für Betriebstechnik


Max

Ausbildungsberuf:
Elektroniker für Betriebstechnik
Ausbildungsstandort:
Ochsenfurt
Alter:
22 Jahre
Hobbys:
Sport (Fußball), Freunde treffen

Über mich:

Hallo,
mein Name ist Max. Ich bin 22 Jahre alt und komme aus Bibergau, einem 700 Seelendorf nahe Würzburg. Ich befinde mich im dritten Ausbildungslehrjahr zum Elektroniker für Betriebstechnik im Werk Ochsenfurt. In meiner Freizeit treibe ich regelmäßig Sport, um mich vom Berufsalltag abzulenken und um mich fit zu halten. Meine sozialen Kontakte sind mir sehr wichtig, deshalb treffe ich mich regelmäßig mit meinen Freunden in unserem Jugendtreff oder gehe mit ihnen weg.

Wie war meine Woche? Was habe ich erlebt?

In dieser Woche war ich in der Firma Brose in Würzburg, welche ein wesentlicher Bestandteil meiner Ausbildung ist. Meine beiden Ausbildungskollegen und ich waren an einer Würfelmaschine stationiert. Die Anlage besteht aus verschiedenen kleineren Stationen, die zum Beispiel die Augenzahlen der Eisenwürfel bohren, überprüfen und anschließend drehen. Meine Aufgabe war es, die Station, die die Würfel dreht, mit Hilfe einer SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung) zu programmieren. Diese Art von Arbeit bereitet mir besonders viel Freude, denn man benötigt ein hohes Maß an Geduld und logischem Verständnis. Am schönsten ist allerdings der Zeitpunkt, an dem man sein fertiges Programm testet und feststellt, dass alle Vorgaben erfüllt sind und die Anlage funktioniert.

Erfahrungen, die ich in meiner Ausbildungszeit schon sammeln konnte:

Die ersten beiden Jahre meiner Ausbildung habe ich in Würzburg bei der Firma Brose verbracht, mit der das Werk Ochsenfurt eine Kooperation hat. Hier lernte ich anfangs die Grundbausteine, die man in meinem Ausbildungsberuf benötigt. Ich begann mit dem richtigen Umgang der Elektrowerkzeuge und arbeitete mich über das Ohmsche Gesetz, der Hausinstallationstechnik und Motorschaltungen/VPS (Verbindungsprogrammierbare Steuerung) bis hin zur SPS. Ich erlernte mein Wissen, teilweise in Arbeitsgruppen, theoretisch und vertiefte es anschließend in praktischen Übungen. Gegen Ende des ersten Ausbildungsjahres besuchte ich noch einen Kurs in der Metalltechnik. Hierbei lernte ich das richtige Feilen, Bohren, Senken, Sägen und Drehen. In den Blockwochen der Berufsschule waren die Themen Fachrechnen und Installationstechnik angesagt, in denen ich mein Wissen gut einbringen und erweitern konnte. Die ersten beiden Jahre vergingen wie im Flug und nun bin ich schon im dritten Jahr. Die Azubis des 3. Lehrjahres sind bis auf wenige Woche, in denen Berufsschule ist oder sie in der Firma Brose sind, im Werk Ochsenfurt. So bin auch ich endlich im Werk gelandet. Ich bin über das gute Arbeitsklima und das Vertrauen, das in mich gesetzt wird, sehr erfreut. Deshalb gehe ich gerne zur Arbeit, denn ich weiß, dass ich als Azubi nicht nur Lampen wechseln oder Material zählen und einsortieren muss, sondern auch Schaltschränke von Grund auf aufbauen, verdrahten und anschließend mit in Betrieb nehmen darf. Die meiste Zeit bin ich jedoch verschiedenen Facharbeitern zugeteilt und arbeite mit diesen zusammen. So lerne ich die Fabrik nach und nach immer besser kennen und erhalte wichtige Informationen und Zusammenhänge über die einzelnen Bereiche.

Welche Ziele habe ich mir für die Zukunft gesetzt?

Mein oberstes Ziel ist natürlich meine Abschlussprüfung, die Anfang nächsten Jahres bevorsteht und die ich mit einem sehr guten Ergebnis absolvieren will.

Wie empfinde ich die Kampagnezeit?

Ich kann leider nicht all zu viel über die Kampagnezeit berichten, da ich erst während einer Kampagne im Werk war. Diese eine Kampagnezeit war für mich sehr schön, da ich neben der Montage diverser Beleuchtungsanlagen auch den Schaltschrank für die neue Höschpresse, die momentan gebaut wird, verdrahten durfte. Des Weiteren war ich am Aufbau des Schaltschrankes für die neue Pelletpresse beteiligt. So vergingen die Kampagnentage sehr schnell und ehe man sich versieht, ist sie auch schon wieder vorbei. Das ist natürlich als Nicht-Schichtarbeiter einfach gesagt, dennoch freue ich mich auf die Kampagne, bei der ich selbst in den Schichtbetrieb einsteigen darf und eine neue Facette des Arbeitsalltags erleben kann.

Sonstiges:

Ich bin sehr froh, dass ich mich für eine Ausbildung bei der Firma Südzucker entschieden habe, denn meine gesammelten Erfahrungen sind durchgehend positiv. Nun bin ich am Ende meines Berichts angelangt und ich hoffe natürlich, dass er Euch gefallen hat.
Vielen Dank fürs Lesen,
Euer Max