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Berichte

Industriemechaniker/in


Peter

Ausbildungsberuf:
Industriemechaniker
Ausbildungsstandort:
Rain
Alter:
19 Jahre
Hobbys:
Fußball, Tennis und Snowboarden

Über mich:

Hallo,
als erstes möchte ich mich kurz vorstellen. Ich heiße Peter und bin vor kurzem 19 Jahre alt geworden. Ich komme aus der Blumenstadt Rain am Lech, eine Kleinstadt in der Nähe von Donauwörth im schönen Bayern. Momentan bin ich im 3. Ausbildungsjahr und erlerne den Beruf zum Industriemechaniker im Werk Rain.

Wie war meine Woche? Was habe ich erlebt?

Zur Zeit nehme ich am Schichtbetrieb bei den Betriebsschlossern im Werk teil. Begonnen habe ich mit 2 Wochen Spätschicht und momentan befinde ich mich in der Frühschicht. Der Schichtbetrieb macht mir sehr viel Spaß, da man mehr von seiner Firma mitbekommt und nicht nur in der Ausbildungswerkstatt ist. Man lernt Mitarbeiter richtig kennen, die man ansonsten nur grüßt und über den Weg läuft. Diese Woche kontrollieren wir Pumpen und Getriebe, ob alles optimal läuft. Wir sind auch sehr oft draußen, was in der Frühschicht bei Minusgraden nicht so angenehm ist.

Erfahrungen, die ich in meiner Ausbildungszeit schon sammeln konnte:

In den vergangen 2 Ausbildungsjahren konnte ich einige wichtige Erfahrungen und Kenntnisse sammeln. Bei uns im Werk Rain ist es üblich, dass man zu Beginn der Ausbildungszeit einen Grundlehrgang absolviert. Hierbei lernten wir das richtige Feilen (was sich anfangs als sehr mühsam herausstellte), sowie mit Hammer, Körner und Bohrmaschine richtig umzugehen. Nach diesem Grundlehrgang bekamen wir Unterweisungen zum Fräsen als auch zum Drehen und fertigten mit diesen Verfahren verschiedene Bauteile an. Diese Einzelteile werden dann am Schluss zu einem Bohrständer montiert. Am Anfang des 2.Lehrjahres absolvierten wir für 2 Wochen einen Schmiedekurs. Dies hat uns allen viel Freude bereitet, da so etwas heutzutage eher aus den Augen verloren geht. Anschließend stand uns dann die Abschlussprüfung Teil 1 im Februar/März bevor, bei der wir eine elektropneumatische Steuerung mit einem mechanischen Bauteil miteinander angefertigt haben.

Welche Ziele habe ich mir für die Zukunft gesetzt?

Mein Hauptziel für die Zukunft ist, dass ich meine Abschlussprüfung so gut wie möglich abschließen werde und mir somit alle Tore für meinen beruflichen Werdegang offen halte.

Wie empfinde ich die Kampagnezeit?

Die Kampagnezeit ist sehr interessant, da der ganze Betrieb läuft. Alles bekommt man nicht mit, da der größte Teil der Rübenverarbeitungszeit in der Ausbildungswerkstatt verbracht wird. Sehr lehrreich war die Zeit, als ich im 2. Ausbildungsjahr in die Arbeit des Wartungs- und Inspektionspersonals hineinschnuppern durfte. In der Zeit habe ich den ganzen Betrieb während der Produktionsphase gesehen. Im 3. Jahr, also in der nächsten Zeit, darf ich mit den Schichtschlossern 2 Wochen mitarbeiten, um das tägliche Schichtgeschehen zu erleben.

Sonstiges:

Außerdem möchte ich noch anmerken, dass jeder die Seminare besuchen sollte ,die die Südzucker für das 2. und 3.Lehrjahr veranstaltet. In diesen Seminaren lernt man den Konzern der Südzucker besser kennen und wird sehr gut vorbereitet, wie man Vorträge und Referate hält. Außerdem ist es sehr hilfreich für die bevorstehenden Abschlussprüfungen (Fachgespräche).
Ich bedanke mich recht herzlich, dass ich meine Erfahrungen an Euch weitergeben durfte und hoffe, dass noch viele Beiträge und Erfahrungen aus anderen Berufen folgen.
Euer Peter