zum Inhalt springen

zur Navigation springen

ZurückÜbersicht

Berichte

Landwirt


Jens

Alter:
19 Jahre
Beruf:
Landwirt im 3. Lehrjahr
Standort:
Hofgut Bockschaft
Hobbys:
Wildwasserkajak, Angeln
Über mich:
Hallo liebe Leser,
zuerst möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Jens, ich bin 19 Jahre alt und im 3. Ausbildungsjahr. Die Ausbildung zum Landwirt läuft wie folgt ab: Das 1. Lehrjahr wird in der Berufsschule abgehalten, für das 2. und 3. Lehrjahr benötigt man jeweils verschiedene Lehrbetriebe.
Im 2. Lehrjahr war ich in einem Schweinemastbetrieb tätig, deshalb suchte ich mir für das 3. Lehrjahr einen Ackerbaubetrieb aus. Dieses Lehrsystem ermöglicht es mir, in der vielseitigen Landwirtschaft Erfahrungen zu sammeln.
In meinem 3. Ausbildungsjahr bin ich nun bei der Südzucker Gutsverwaltung in Bockschaft tätig.
Wie war meine Woche? Was habe ich erlebt?
Ab Montag brachten wir Mineraldünger auf den Rübenfeldern aus. Den Dünger habe ich auf den Anhänger geladen und bin damit bis zum Feldrand gefahren, sodass er dort mit dem Düngerstreuer auf das Feld gestreut werden konnte. Mitte der Woche begannen wir mit der Rübenaussaat. Ich habe mit dem neuen Claas Xerion mit GPS-Lenkautomatik und dem angehängten Grubber das Saatbeet vorbereitet. Anschließend kam das Sägerät und legte den Rübensamen im Abstand von 19 cm in den Boden. Wir haben die Ablage des Sägerätes kontrolliert, der Samen sollte in 2-3 cm Tiefe auf dem feuchten Boden liegen und mit loser feinkrümeliger Erde bedeckt sein. Jetzt hoffen wir auf einen schönen Landregen, sodass die Rüben wachsen können.
Erfahrungen, die ich in der Ausbildungszeit schon sammeln konnte:
Die Ausbildung ist sehr abwechslungsreich, ich konnte schon viel über die Reparatur und Wartung der Maschinen, Bodenbearbeitung, Aussaat, Pflanzenbestände, Düngung, Pflanzenschutz und Rübenernte erfahren.
Welche Ziele habe ich mir für die Zukunft gesetzt?
Meine Ausbildung erfolgreich zu beenden.
Wie empfinde ich die Kampagnezeit?
In der Landwirtschaft gibt es keine Kampagne im Sinne der „Zuckerrübenkampagne", wir sind stark wetterabhängig und müssen deshalb flexibel sein. Unsere Hauptarbeitszeiten sind die Frühjahrsaussaat, die Getreideernte, die Herbstaussaat und die Rübenernte. Diese Tätigkeiten sind mit viel Arbeit verbunden, aber in dieser Zeit lernt man am meisten dazu.
Sonstiges:
Wenn die Rüben jetzt gute Bedingungen zum Wachsen haben, dann ist die Arbeit für die nächste Kampagne gesichert und aus der süßen Rübe wird wieder weißer Zucker.