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Berichte

Berufserfahrene


Paris ist unbeschreiblich aufregend und spannend.

Ellen, 32 Jahre
Leiterin der Buchhaltung, Saint Louis Sucre
Dienstsitz:
Paris/Frankreich
Hobbys:
Meine 6 Degus, Spazieren gehen, Lesen, Kino
Über mich:
Seit nun ziemlich genau 9 Jahren arbeite ich bei Südzucker.
Im September 2003 habe ich in der Hauptverwaltung Mannheim meine Ausbildung zur Industriekauffrau begonnen. Während der folgenden 29 Monate durfte ich sehr viele verschiedene Unternehmensbereiche kennen lernen, neben den klassischen Abteilungen wie z.B. Ein- und Verkauf, Buchhaltung, Controlling, Marketing und Revision gab es auch die Möglichkeit das Tagesgeschäft in der Futtermittelabteilung und die Abläufe eines sich im Kampagnebetrieb befindlichen Werks kennen zu lernen. All diese verschiedenen Stationen ermöglichten mir einen sehr umfassenden Einblick in die Funktionsweise dieses großen Industrieunternehmens. In Verbindung mit dem blockweise stattfindenden Unterricht an der Berufsschule, regelmäßigen Stunden in Business-Englisch und vielen Schulungen, um fit im Umgang mit den verschiedenen MS Office Produkten zu werden, waren wir für den darauffolgenden „Ernst des Lebens“ sehr gut vorbereitet.
Im Januar 2006 erhielt ich, nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung, die Möglichkeit das Gelernte als Sachbearbeiter in der Zentralabteilung Finanzen-Rechnungswesen/Buchhaltung anzuwenden. Meine Anfangszeit dort war dominiert durch das sich langsam dem Abschluss nähernde Großprojekt der „Harmonisierung“. Die belgischen und französischen Tochterunternehmen (Raffinerie Tirlemontoise und Saint Louis Sucre) wurden in das bei der Südzucker AG bestehende SAP System integriert, um dadurch sämtliche Geschäftsprozesse zu harmonisieren und Synergien besser nutzen zu können. So war meine erste Zeit nach der Ausbildung von sehr vielen neuen, internationalen Erfahrungen geprägt und ich konnte hautnah erleben was sich hinter der Bezeichnung „Südzucker Gruppe“ verbirgt. Im Laufe der Zeit durfte ich weitere verschiedene Aufgabenbereiche in der Buchhaltung kennen lernen, und mich hautnah davon überzeugen, dass die Arbeit dort alles andere als langweilig und staubtrocken ist.
Parallel konnte ich mir den Wunsch, meine Ausbildung mit einem Studium der Betriebswirtschaftlehre zu komplettieren, erfüllen. Südzucker unterzeichnete gerne den Kooperationsvertrag mit der FH Ludwigshafen, der mir ein berufsintegriertes Studium ermöglichte und ich erhielt sämtliche notwendige Unterstützung, um auch dieses Vorhaben zu einem erfolgreichen Abschluss bringen zu können. Noch während meines Studiums wurde ich zur Referentin Buchhaltung ernannt und bekam unter anderem die Aufgabe ein unternehmensweites Projekt, die Einführung der elektronischen Rechnungsprüfung und -freigabe, zu leiten. Dieses Projekt, welches auch Thema meiner Abschlussthesis war, bot mir die Möglichkeit zu einer engen Zusammenarbeit mit anderen Zentralabteilungen und unseren europäischen Tochtergesellschaften - eine sehr spannende Zeit.
Ende des Jahres 2011 bot sich mir dann die einmalige Chance eine Stelle als stellvertretende Leiterin der Buchhaltung bei der Tochtergesellschaft Saint Louis Sucre in Paris anzunehmen, bei der ich auch ohne großes Zögern und mit der vollen Unterstützung der Mutter Südzucker zugreifen konnte.
Nun bin ich also seit Januar 2012 hier in Paris und es gab noch keine Sekunde in der ich diesen Schritt bereut hätte. Die Arbeit und vor allem das Leben hier in Frankreich’s Hauptstadt sind unbeschreiblich aufregend und spannend, die fremde Sprache wird immer mehr zu meiner eigenen und das „savoir vivre“ beherrscht eben niemand so gut wie der Franzose selbst. Es gibt also sehr viel zu lernen, aber mit dem Eiffelturm im Rücken und der Seine im Blick lernt es sich leicht.
Der bis jetzt letzte Schritt auf meinem Weg bei Südzucker ist meine kürzlich erfolgte Ernennung zur Leiterin der Buchhaltung bei Saint Louis Sucre, es bleibt also spannend…
Warum Südzucker:
Warum Südzucker? Ich denke, dass haben meine vorangehenden Zeilen bereits deutlich gemacht.
  • weil Südzucker ein verlässlicher Partner für einen jungen Menschen ist
  • weil man trotz der Größe des Unternehmens als Individuum angesehen und gefördert wird
  • weil sich Südzucker seiner Verantwortung gegenüber seiner Mitarbeiter bewusst ist
Betriebsklima:
Man verbringt sehr viel seiner wachen Zeit am Arbeitsplatz, da ist es natürlich wichtig, dass man nicht nur mit der Arbeit an sich zufrieden ist, sondern auch mit der dort herrschenden Atmosphäre. Ich konnte sowohl während meiner Ausbildungszeit, meiner Zeit in Mannheim als auch in Paris die Erfahrung machen, dass Teamwork und Spaß an der Arbeit bei Südzucker großgeschrieben werden. Gerade in sehr fordernden Zeiten, wie z.B. dem Jahresabschluss in der Buchhaltung oder meiner ersten Zeit hier in Frankreich wurde mir immer wieder bewusst, dass ich das Glück habe in einem Unternehmen zu arbeiten, welches die Grundlagen für ein angenehmes Betriebsklima schafft und die Mitarbeiter dies sehr gut annehmen, mit Leben füllen und sich als Teil eines großen Ganzen betrachten. Gerade jetzt, nach meinem Umzug nach Paris, hab ich sehr von dem angenehmen Betriebsklima profitiert, ich wurde mit offenen Armen empfangen und meine neuen Kollegen standen mir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite, auch wenn es mal nicht um Berufliches ging.
Man wird bei Südzucker gefordert, aber auch gefördert; und belohnt wird der Arbeitseinsatz dann unter anderem durch Betriebsfeste und Betriebsausflüge. Ich hatte z.B. gerade letzte Woche das große Vergnügen das Château de Versailles und seinen beeindruckenden Garten besichtigen zu dürfen, aber auch an die Ausflüge und Feste in Deutschland denke ich immer gerne zurück.
Work-Life-Balance:
Gerade in den letzten Monaten habe ich eine wunderbare Möglichkeit erhalten einen Ausgleich zu meiner Arbeit herzustellen … ich entdecke auf regelmäßigen Streifzügen die Stadt Paris, so fühlt sich jedes Wochenende wie ein kleiner Kurzurlaub an. Aber auch einen “normalen“ Feierabend kann man mit Baguette und Käse bewaffnet, ganz wunderbar klischeehaft, an der Seine oder einem ihrer Kanäle ausklingen lassen und ist so wieder frisch gestärkt für den kommenden Arbeitstag.