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Berichte

Agrar-Trainees


Modul ‚Agribusiness Sugar Beet‘ in Göttingen

Beim zweiwöchigen Modul „Agribusiness Sugar Beet" in Göttingen, organisiert vom Institut für Zuckerrübenforschung (IfZ), vertieften unsere acht Trainees aus dem Rohstoffbereich sowie zwei weitere Mitarbeiter der Südzucker-Gruppe ihre agrarwissenschaftlichen Grundlagen.

Wie war das Modul?

„Das Modul war gut durchorganisiert und bestand aus drei Hauptteilen: theoretische Vorlesungen durch IfZ-Abteilungsleiter, Vorträge von Gastrednern und Exkursionen." (Martin)
„Der Aufbau des Moduls war klar fokussiert und strukturiert. Wir haben viel erfahren über Pflanzenzüchtung, Zuckerproduktion, Bioethanol- und Biogasproduktion, Pflanzenpathologie, Wachstumseinflüsse, technische und Anbauaspekte sowie über Ernteerträge." (Johannes)
„Die Gastredner sprachen in ihren Vorträgen spezielle Themen rund um die Zuckerproduktion an. Das führte dann zu Diskussionen über Stevia, EUF-Bodenuntersuchung, Zucker in der Ernährung und die Zuckermarktordnung. Eine Exkursion führte uns nach Elsdorf ins Julius Kühn Institut. Bei dieser Gelegenheit konnten wir auch die Verpackungsstation von Pfeifer & Langen und eine Braunkohlemine in der Nähe von Garzweiler besichtigen. Bei der zweiten Exkursion haben wir den Fruchtfolgeversuch des IfZ gesehen und zwei Zuckerrübenfelder anhand der Faktoren Düngeniveau und Fruchtfolge verglichen. Der Unterschied im Zuckerrübenertrag war sehr beeindruckend." (Caroline)
„Für uns war es eine gute Gelegenheit, sich mit den anderen Teilnehmern über unsere täglichen Aufgaben auszutauschen und auf diese Weise gleichzeitig unsere Sprachkenntnisse (Deutsch, Englisch, Polnisch) zu verbessern." (Maike)
„Ein wichtiger Teil des Moduls war auch der informelle Austausch mit Kollegen, Mitarbeitern der Konkurrenz und Vertretern von Nebenbranchen, mit jungen Forschern und Professoren." (Oksana)

Was machen Trainees eigentlich im Alltag?

„Wir lernen alle Aspekte unserer Abteilungen und der Zuckerrübenproduktion kennen. Wir beobachten, wie die Beziehungen zwischen den Rübenbauern und dem Unternehmen organisiert sind." (Lucie)
„Vor allem mag ich die Vielfalt der unterschiedlichen Aufgaben – heute arbeitet man drinnen, morgen draußen." (Daniel)

Zusammenfassend kann man sagen …

„Wir haben eine großartige, bereichernde Zeit in Göttingen verbracht. Wir haben nicht nur viel Neues über alle Aspekte der Zuckerrübenproduktion erfahren, sondern auch Menschen kennen gelernt, denen diese Arbeit sehr am Herzen liegt. Wir gehen mit Freude an unsere weitere Arbeit sowie zukünftige Module und sind schon jetzt gespannt auf die nächsten Herausforderungen." (Katarzyna)

Modul ‚Logistic, By-products & Farming‘ in Zeitz

Um einen ersten Eindruck von Logistik und Nebenprodukten während der Rübenkampagne zu gewinnen, trafen wir uns am ersten Tag in der Zuckerfabrik Zeitz.
Nachdem wir am Abend zunächst Einblicke in Deutschlands nördlichstes Weinbaugebiet erhielten, begann der nächste Tag mit einem professionellen Programm rund um fachbezogene Themen wie Logistik, Nebenprodukte und Ackerbau.
Hierbei boten uns die vielfältigen Programmpunkte und auch die Anwesenheit der Südzucker-Mitarbeiter von verschiedensten Standorten jedem von uns die Möglichkeit, das eigene Wissen zu erweitern.
Außerdem war es sehr interessant, die unterschiedlichen, vom jeweiligen Heimatland geprägten Einstellungen und Denkansätze der Teilnehmer zu vergleichen und darüber zu diskutieren.
Zudem stellten wir fest, dass neben dem Rohprodukt Zucker heutzutage auch Nebenprodukte marktfähig sind und diese zum Zukunftskonzept von Südzucker passen.
In Zeitz befindet sich das Werk der CropEnergies neben der Zuckerfabrik. Diese Besonderheit hat uns beispielsweise sehr gut gezeigt, wie Synergieeffekte intelligent genutzt werden können.
Weiter ging es mit einem Besuch eines Milchbetriebes, der uns die Zusammenhänge zwischen Zuckerrüben-Nebenprodukten und der Leistungsfähigkeit eines solchen Betriebes verdeutlichte.
Mit einer Präsentation über die Südzucker Agrarwirtschaft und einer Führung durch die Agrar- und Umwelt AG Loberaue in Zschortau endete das Programm unseres zweiten Tages. Alle Präsentationen und Besuche waren gut organisiert und strukturiert und ermöglichten uns einen umfassenden Überblick über die geplanten Themen.
Auch die anschließenden lebhaften Diskussionen haben uns gefallen. Und da jeder Teilnehmer seinen Teil dazu beisteuerte, profitierten wir alle ungemein davon.
Das Hauptziel unseres Moduls, die kleinen und größeren Unterschiede zwischen den Rübenabteilungen und den Standorten zu erfahren, wurde in jedem Fall erreicht und hat dabei unsere Erwartungen sogar übertroffen.
Den Veranstaltern ist es voll und ganz gelungen, das Interesse aller Teilnehmer für Nebenprodukten, Logistik und Ackerbau zu wecken.
Das Programm bot uns daher auch eine gute Möglichkeit, mit unseren Kollegen abseits von den üblichen Bürozeiten in Kontakt zu kommen und an die verschiedenen Diskussionen der vergangenen Tage anzuknüpfen.