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Mannheim, 18. Mai 2017

Südzucker kann Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich steigern

Die bereits am 24. April 2017 bekannt gegebenen vorläufigen Geschäftsjahreszahlen der Südzucker AG werden heute bestätigt. So lag der Konzernumsatz der Südzucker im Geschäftsjahr 2016/17 bei ...

Mannheim, 18. Mai 2017

Südzucker kann Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich steigern

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Die bereits am 24. April 2017 bekannt gegebenen vorläufigen Geschäftsjahreszahlen der Südzucker AG werden heute bestätigt. So lag der Konzernumsatz der Südzucker im Geschäftsjahr 2016/17 (1. März 2016 bis 28. Februar 2017) bei 6.476 (Vorjahr: 6.387) Millionen Euro. Das operative Konzernergebnis erhöhte sich im gleichen Zeitraum deutlich auf 426 (Vorjahr: 241) Millionen Euro. Der Anstieg wird von allen Segmenten, aber insbesondere vom Segment Zucker getragen. Der Konzernjahresüberschuss erhöhte sich auf 312 (Vorjahr: 181) Millionen Euro.
Dividendenvorschlag
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen gemeinsam der am 20. Juli 2017 stattfindenden Hauptversammlung eine Dividende von 0,45 (Vorjahr: 0,30) Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2016/17 vor. Auf der Grundlage von 204,2 Millionen ausgegebenen Stückaktien ergibt sich eine Ausschüttungssumme in Höhe von 91,9 Millionen Euro. Im Vorjahr belief sich die Ausschüttungssumme auf 61,3 Millionen Euro.
Segment Zucker mit Umsatzrückgang aber deutlich positivem Ergebnis
Im Segment Zucker führten insbesondere ein geringerer Quotenzuckerabsatz, aber auch rückläufige Nichtquotenzuckerabsätze infolge der geringeren Ernte 2015 zu einem Umsatzrückgang auf 2.776 (Vorjahr: 2.855) Millionen Euro. Im Verlauf des Geschäftsjahres steigende Zuckererlöse konnten in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres den Absatzrückgang überkompensieren.
Das operative Ergebnis stieg deutlich auf 72 (Vorjahr: -79) Millionen Euro. Wesentliche Ursache waren die höheren Quotenzuckererlöse. Zu Geschäftsjahresbeginn wirkte zunächst der moderate Preisanstieg seit Anfang Oktober 2015. Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres zogen darüber hinaus in einem insgesamt positiven Marktumfeld die Erlöse an den Spotmärkten weiter an. Seit Oktober 2016 wirkt dieser Effekt nun in allen Märkten positiv.
Höhere Zuckerproduktion aufgrund erweiterter Anbauflächen und besserer Erträge
Sowohl die deutlich ausgedehnte Anbaufläche als auch der überdurchschnittliche Rübenertrag haben 2016/17 zu einer Erhöhung der Gesamtrübenmenge auf 28,6 (Vorjahr: 23,7) Millionen Tonnen geführt. Bei einer Verarbeitungsleistung nahezu auf Vorjahresniveau dauerte die Kampagne im Schnitt aller Werke 107 (Vorjahr: 89) Tage. Die Kampagne verlief in allen Werken aufgrund der milden und trockenen Witterung bis in den Winter hinein meist problemlos. Lediglich zum Kampagnestart erschwerte das trockene Wetter an einigen Standorten die Rodung der Zuckerrüben und damit die Versorgung der Fabriken.
Insgesamt stieg die Zuckererzeugung im Konzern auf 4,7 (Vorjahr: 4,2) Millionen Tonnen, davon entfielen 4,4 (Vorjahr: 3,8) Millionen Tonnen auf die  Zuckergewinnung aus Rüben und 0,23 (Vorjahr: 0,43) Millionen Tonnen auf Zucker aus Rohrrohzuckerraffination.
Segment Spezialitäten mit Umsatz- und Ergebnissteigerung
Im Segment Spezialitäten erhöhte sich der Umsatz leicht von 1.791 auf 1.819 Millionen Euro. Neben der Inbetriebnahme der Weizenstärkeanlage am Standort Zeitz trug hierzu insbesondere der anhaltende Absatzzuwachs bei. Hierdurch konnten die teils auch durch Wechselkurseffekte – rückläufigen Erlöse mehr als ausgeglichen werden. Insbesondere der Verfall des britischen Pfunds aufgrund des Brexit-Beschlusses hatte negative Auswirkungen auf einzelne Gesellschaften des Segments.
Das operative Ergebnis konnte mit 184 (Vorjahr: 171) Millionen Euro gegenüber dem außergewöhnlich guten Vorjahresniveau nochmals gesteigert werden. Der weitere Absatzzuwachs in nahezu sämtlichen Geschäftsfeldern war dabei höher als die belastenden Effekte aus dem Anlauf der Stärkefabrik in Zeitz und die rückläufigen Erlöse.
Segment CropEnergies ebenfalls mit Umsatz- und Ergebnissteigerung
Im Segment CropEnergies erhöhte sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr auf 726 (Vorjahr: 658) Millionen Euro. Dies ist insbesondere auf höhere Erzeugungsmengen von Bioethanol wie auch von Lebens- und Futtermitteln infolge der Wiederinbetriebnahme der Anlage in Wilton zurückzuführen. Die aufgrund der höheren Eigenerzeugung reduzierten Handelswarenmengen sowie niedrigere Ethanolerlöse konnten mehr als kompensiert werden.
Das operative Ergebnis verbesserte sich trotz rückläufiger Ethanolerlöse gegenüber dem außerordentlich starken Vorjahr nochmals deutlich auf ein Rekordniveau von 98 (Vorjahr: 87) Millionen Euro. Ausschlaggebend waren sowohl die deutlich höheren Erzeugungs- und Absatzmengen als auch rückläufige Nettorohstoff- und Energiekosten.
Segment Frucht profitiert insbesondere durch höhere Erlöse bei Fruchtsaftkonzentraten
Der Umsatz im Segment Frucht erhöhte sich auf 1.155 (Vorjahr: 1.083) Millionen Euro. Zu diesem Anstieg trugen neben einem leichten Absatzzuwachs insbesondere gestiegene Erlöse bei Apfelsaftkonzentraten bei.
Das operative Ergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich auf 72 (Vorjahr: 62) Millionen Euro. Dieser Anstieg ist auf höhere Erlöse und Margen bei gleichzeitigem Absatzzuwachs in der Division Fruchtsaftkonzentrate zurückzuführen. Dagegen konnten die positiven Effekte aus Absatz- und Erlössteigerungen in der Division Fruchtzubereitungen die gestiegenen Kosten nicht vollständig ausgleichen.
Mitarbeiteranzahl steigt leicht an
Die Anzahl der in der Südzucker-Gruppe beschäftigten Mitarbeiter lag am 28. Februar 2017 mit 16.908 (Vorjahr: 16.486) um 2,6 Prozent über dem Vorjahresstichtag. Der Anstieg der Mitarbeiterzahl im Segment Spezialitäten resultierte insbesondere aus den Divisionen Freiberger und Stärke. So wurden unter anderem aufgrund einer höheren Kapazitätsauslastung am britischen Pizzaproduktionsstandort Westhoughton über 200 neue Arbeitsplätze geschaffen. Der Kampagnebetrieb in den Zuckerfabriken und in Teilen des Segments Spezialitäten sowie die Saisonalität des Fruchtgeschäfts führen zu Schwankungen der Mitarbeiterzahl im Verlauf eines Geschäftsjahres.
Südzucker als beliebtester Arbeitgeber der Nahrungsmittelbranche ausgezeichnet
Bei der durch das Nachrichtenmagazin FOCUS in Kooperation mit Statista und Kununu durchgeführten Erhebung "Deutschlands beste Arbeitgeber im Vergleich" belegte Südzucker Platz 2 im Segment "Lebens- und Genussmittel, Tierfutter und Drogerieartikel, medizinische Verbrauchsmaterialien". Platz 1 ging an ein Unternehmen außerhalb des Nahrungsmittelsektors. In die Bewertung flossen unter anderem die folgenden Parameter ein: Bewertung durch die eigenen Mitarbeiter des Unternehmens, Bewertung durch weitere Arbeitnehmer aus der Branche sowie Arbeitgeberbewertungen auf der Plattform kununu.com.
Prognose für laufendes Geschäftsjahr 2017/18
Für das laufende Geschäftsjahr 2017/18 (1. März 2017 bis 28. Februar 2018) geht Südzucker von einem Konzernumsatz in Höhe von 6,7 bis 7,0 (Geschäftsjahr 2016/17: 6,5) Milliarden Euro aus. Hierbei wird für die Segmente Zucker und Frucht ein moderater und für das Segment Spezialitäten ein leichter Umsatzanstieg erwartet. Im Segment CropEnergies rechnet Südzucker mit einem Umsatz in einer Bandbreite von 725 bis 800 (Geschäftsjahr 2016/17: 726) Millionen Euro.
Beim operativen Ergebnis sieht Südzucker einen weiteren Anstieg. Dieser sollte sich in einer Bandbreite von 425 bis 500 (Geschäftsjahr 2016/17: 426) Millionen Euro bewegen. Wesentlicher Treiber wird die Ergebnisverbesserung im Segment Zucker sein. In den Segmenten Spezialitäten und CropEnergies wird nach dem Rekordjahr 2016/17 jeweils mit einem deutlichen Rückgang gerechnet. Im Segment Frucht erwartet Südzucker einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr.
Südzucker AG
Maximilianstraße 10
68165 Mannheim
Wirtschaftspresse
Dr. Dominik Risser
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Investor Relations
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