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Mannheim, 17.12.1998

Südzucker kommt in Osteuropa weiter voran/Verkauf der Wilhelm Kinkartz KG/Eismann Family jetzt 100 % bei Schöller Holding

Die Schöller Holding, Nürnberg, wird sich zum Jahreswechsel 1998/99 aus dem Bereich der Saison-Backwaren zurückziehen und die Wilhelm Kinkartz KG, Würselen-Broichweiden, sowie die Markenrechte Haeberlein-Metzger und Seim an Herrn Dr. Hermann Bühlbecker/Lambertz veräußern. Für die Schöller Holding ist damit eine stärkere Konzentration auf die Kerngeschäftsfelder Speiseeis und Tiefkühlkost sowie den Jahres-Gebäckbereich verbunden.

Mannheim, 17.12.1998

Südzucker kommt in Osteuropa weiter voran/Verkauf der Wilhelm Kinkartz KG/Eismann Family jetzt 100 % bei Schöller Holding

Die Schöller Holding, Nürnberg, wird sich zum Jahreswechsel 1998/99 aus dem Bereich der Saison-Backwaren zurückziehen und die Wilhelm Kinkartz KG, Würselen-Broichweiden, sowie die Markenrechte Haeberlein-Metzger und Seim an Herrn Dr. Hermann Bühlbecker/Lambertz veräußern. Für die Schöller Holding ist damit eine stärkere Konzentration auf die Kerngeschäftsfelder Speiseeis und Tiefkühlkost sowie den Jahres-Gebäckbereich verbunden.
Im Zuge dieser Veränderung wird am Standort Nürnberg neben der Herstellung von Jahres-Gebäck vor allem auch die Produktion von Speiseeis weiter ausgebaut.
Hinsichtlich der sozialen Auswirkungen sind Gespräche mit den Arbeitnehmer-Vertretern aufgenommen worden, um eine sozialverträgliche Lösung zu finden, sofern nicht Ersatzarbeitsplätze angeboten werden können.
Die Schöller Holding wird mit Wirkung zum 31.12.1998 ihre Beteiligung an Eismann Family GmbH & Co. KG durch die Übernahme der restlichen Anteile von Tuffi/Campina auf 100 % aufstocken.
Südzucker beteiligt sich 1998 an 11 weiteren Zuckerfabriken
Die Südzucker-Gruppe ist im Zuckerbereich neben ihren Stammgebieten Deutschland, Belgien und Österreich auch in den osteuropäischen Ländern Polen, Ungarn, Tschechien und Rumänien tätig.
Mit der im Dezember 1998 erfolgten Beteiligung an vier Zuckerfabriksgesellschaften in Moldawien hat die Südzucker-Gruppe nunmehr einen weiteren Schritt in Osteuropa unternommen. Moldawien liegt geographisch zwischen Rumänien, in dem die Südzucker-Gruppe bereits Zuckerfabriken betreibt, und der Ukraine, einem der großen Zuckerrübenanbaugebiete Europas.
Die Beteiligung in Moldawien erfolgte gemeinsam mit der dort ansässigen AgroIndBank. Die vier moldawischen Zuckerfabriksgesellschaften, an denen diese beiden Partner die Mehrheit halten, haben mit einer Zuckererzeugung von rd. 100.000 t einen Inlandsmarktanteil von knapp 50 %. Die unternehmerische Führung liegt bei Südzucker; vorgesehen sind Investitionen zur Modernisierung der Werke und eine Steigerung der Leistungsfähigkeit des Zuckerrübenbaus durch eine intensive Zusammenarbeit mit den landwirtschaftlichen Betrieben. In Moldawien bestehen gute Voraus--setzungen für den Rübenanbau, die noch Entwicklungsmöglichkeiten bieten.
In Rumänien hat die AGRANA seit März 1998 Mehrheitsbeteiligungen an insgesamt vier Zuckerfabriken erworben. Die letzte Akquisition erfolgte im September dieses Jahres. Mit diesem Engagement hat die Zielsetzung der AGRANA, einen Marktanteil von einem Drittel in Rumänien zu erreichen, eine realistische Basis erhalten.
Weiterhin erfolgreich war die Südzucker-Gruppe in Tschechien. Bereits im Februar erfolgte die Übernahme der Zuckerfabrik Unicov. Mit der vollständigen Übernahme der nahe der polnischen Grenze gelegenen Zuckerfabrik Slezská in Opava-Vávrovice verfügt die Südzucker-Gruppe nunmehr über 3 Fabriken in Tschechien. Die Zuckerfabrik in Opava zählt mit einer Tagesverarbeitung von mehr als 3.000 t Rüben und einer Zuckererzeugung von rd. 42.000 t per anno zu den Leistungsträgern der tschechischen Zuckerindustrie.
Insgesamt ist es der Südzucker-Gruppe gelungen, sich binnen eines Jahres an insgesamt elf weiteren Zuckerfabriken in Osteuropa zu beteiligen.
Mannheim, 17. Dezember 1998