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Mannheim, 24.08.2000

Südzucker erwartet für 2000/01 um 15 % höheres Operatives Ergebnis

Anlässlich der Hauptversammlung der Südzucker AG am 24. August 2000 in Würzburg prognostiziert die Südzucker im laufendem Geschäft 2000/01 bei einem unveränderten Konzernumsatz von 4,5 Mrd. Euro eine Steigerung des Operativen Ergebnisses um 15 %, nachdem bereits im Vorjahr eine Steigerung von 7,1 % erzielt wurde.

Mannheim, 24.08.2000

Südzucker erwartet für 2000/01 um 15 % höheres Operatives Ergebnis

Anlässlich der Hauptversammlung der Südzucker AG am 24. August 2000 in Würzburg prognostiziert die Südzucker im laufendem Geschäft 2000/01 bei einem unveränderten Konzernumsatz von 4,5 Mrd. Euro eine Steigerung des Operativen Ergebnisses um 15 %, nachdem bereits im Vorjahr eine Steigerung von 7,1 % erzielt wurde. Diese Prognose stützt sich auf die erfreuliche Entwicklung des Zuckerabsatzes, die verbesserten Weltmarktpreise, den sich im polnischen Zuckerbereich abzeichnenden Turn-around und die sich ergebenden Ertragspotenziale aus den Strukturmaßnahmen in Ungarn, Tschechien und Rumänien. Weiterhin tragen hierzu bei die umgesetzten Kostensenkungsmaßnahmen und die anhaltend dynamische Geschäftsentwicklung in den Bereichen Orafti, Isomalt und Stärke, die mit deutlichen Ergebnisverbesserungen einhergehen. Trotz der im wesentlichen in Folge des Südzucker-Strukturprogrammes höheren Restrukturierungsaufwendungen und eines höheren Steueraufwandes wird insgesamt wiederum von ennem zweistelligen Anstieg des Jahresüberschusses und des Ergebnisses je Aktie ausgegangen. Auch wurde bereits jetzt für das laufende Geschäftsjahr die Ausschüttung einer Sonderdividende mit anschließender Kapitalerhöhung in mit dem Vorjahr vergleichbarer Größenordnung angekündigt.
Die Hauptversammlung folgte dem Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand, aus dem sich ergebenden Bilanzgewinn von 119,7 Mio. Euro eine im Zuge der Umstellung auf Stückaktien und auf Euro um 1,7 % erhöhte Normaldividende von 0,34 nach vergleichbar 0,33 Euro im Vorjahr je Stamm- und 0,38 nach vergleichbar 0,37 Euro je Vorzugsaktie auszuschütten. Nach alter Rechnung sind dies Anhebungen von 17,00 DM auf 17,29 DM für die Stamm- und von 19,00 DM auf 19,32 DM für die Vorzugsaktie. Ebenfalls beschlossen wurde die vorgeschlagene Sonderausschüttung von 0,53 Euro je Aktie bzw. von 26,95 DM je Aktie. Im Rahmen der genehmigten Kapitalerhöhung soll diese Sonderausschüttung dem Unternehmen zur Finanzierung des weiteren Wachstums zurückfließen.
Ausgehend vom aktuellen Börsenkurs von 13,50 Euro würde sich bei einem aus heutiger Sicht unterstellten Emissionskurs von rd. 10,50 Euro je Aktie ein Bezugsverhältnis von ungefähr 20:1 errechnen, um den gewünschten Kapitalrückfluss von rd. 70 Mio. Euro zu generieren. Das Grundkapital würde sich hierdurch von 136,2 Mio. auf rd. 143 Mio. Euro erhöhen. Der Bezugsrechthandel beginnt am Donnerstag, den 31. August 2000.
Da beide Ausschüttungen mit voller Steuergutschrift erfolgen, beträgt die Bruttodividende für die in Deutschland steuerpflichtigen Aktionäre 1,24 Euro je Stamm- und 1,30 Euro je Vorzugs-aktie. Damit wird bei den Vorzugsaktien bezogen auf den Schlusskurs zum Geschäftsjahresende eine Dividendenrendite von 12,6 % p. a. erreicht.
Mit Ablauf der Hauptversammlung hat der bisherige Vorsitzende des Aufsichtsrats, Herr Hans-Georg Andreae, sein Mandat niedergelegt. Seine Nachfolge als Aufsichtsratsvorsitzender übernahm Dr. Hans-Jörg Gebhard. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurde Ulrich Müller, Illsitz. Für die ausscheidenden Arbeitnehmervertreter Edwin Vetter, Nürnberg, und Peter Weber, Oberasbach, sind die Herren Ulrich Ambold, Nürnberg, und Reiner Schulz, Römstedt, nachgerückt.
Mannheim, 24. August 2000
Die vollständigen Ausführungen von Herrn Dr. Theo Spettmann anlässlich der Hauptversammlung der Südzucker AG Mannheim/Ochsenfurt finden Sie im Internet unter www.suedzucker.de