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Mannheim, 29.07.2004

Südzucker-Dividende unverändert 0,50 EUR

Die Hauptversammlung der Südzucker AG Mannheim/Ochsenfurt hat am 29. Juli 2004 entsprechend dem Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand eine unveränderte Dividende von 0,50 EUR/Stückaktie beschlossen.

Mannheim, 29.07.2004

Südzucker-Dividende unverändert 0,50 EUR

Die Hauptversammlung der Südzucker AG Mannheim/Ochsenfurt hat am 29. Juli 2004 entsprechend dem Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand eine unveränderte Dividende von 0,50 EUR/Stückaktie beschlossen.
Der Vorstand hat die Mitte Juli im Zwischenbericht veröffentlichte positive Umsatz- und Ergebnisprognose in der Hauptversammlung bestätigt. Der weitere Verlauf des Geschäftsjahres 2004/05 wird im Wesentlichen von den positiven Effekten aus der EU-Erweiterung und dem anhaltenden Wachstum im Segment Spezialitäten geprägt sein.
So werden im Zuckerbereich die mit der EU-Erweiterung verbundenen deutlichen Umsatz- und Ergebnisverbesserungen in Osteuropa die erwartete Abschwächung in Westeuropa - aufgrund der geringeren Ernte 2003 - mehr als ausgleichen können. Die Position als europäischer Marktführer soll gefestigt und - sofern möglich - weiter ausgebaut werden. Hierbei stützt sich Südzucker auf die Verankerung in den ertragreichsten Rübenanbaugebieten Europas und auf eine effiziente Fabrikstruktur. Dadurch ist Südzucker in der Lage, auch in einem veränderten regulatorischen Umfeld angemessene Wertbeiträge erzielen zu können.
Im Spezialitätenbereich setzt Südzucker durch AGRANA mit dem zügigen Aufbau des neuen Geschäftsfeldes Fruchtzubereitungen und Fruchtsaftkonzentrate einen weiteren Meilenstein. Der im Januar abgeschlossene Vertrag über den stufenweisen Erwerb der französischen Atys-Gruppe, die mit einem Umsatzvolumen von rd. 400 Mio. EUR und einem Marktanteil von 28 % weltweit Marktführer im Bereich Fruchtzubereitungen für die Molkereiindustrie ist, stieß für den deutschen Markt auf wettbewerbsrechtliche Bedenken des Bundeskartellamtes. Um den Erwerb dennoch umsetzen zu können, wurde Deutschland zunächst ausgeklammert und so am 21. Juli 2004 die Freigabe des geänderten Zusammenschlussvorhabens durch das Bundeskartellamt erreicht. Nach Abschluss des eingeleiteten Beschwerdeverfahrens gegen den Untersagungsbeschluss geht Südzucker davon aus, auch für die deutschen Aktivitäten von Atys die Freigabe zu erhalten.
Im Bereich Spezialitäten werden die internen und externen Wachstumsmöglichkeiten weiterhin voll ausgeschöpft. Hierzu trägt auch die begonnene Investitionsoffensive bei, die den Spezialitätenbereich rasch in eine neue Größenordnung führen wird. Nachdem 2002/03 erstmals ein Jahresumsatz von einer Milliarde Euro überschritten wurde, rechnet Südzucker damit, in diesem Bereich binnen drei bis vier Jahren die Schwelle von zwei Milliarden Euro zu erreichen.
Südzucker sieht sich aufgrund der hervorragenden strategischen Positionierung in beiden Kerngeschäftsfeldern, der ausgezeichneten bilanziellen und finanziellen Lage sowie des auch weiterhin zu erwartenden hohen Cashflows für die Zukunft gut gerüstet. Die derzeit diskutierten Veränderungen des zuckerwirtschaftlichen Umfeldes in der EU werden zwar nicht ohne Auswirkungen auf die Zuckeraktivitäten bleiben, doch wird Südzucker seine Wettbewerbsvorteile voll nutzen und weitere Maßnahmen zur Sicherung der Profitabilität ergreifen. Einen zusätzlichen Ausgleich wird der Wachstumsschub im Spezialitätensegment bringen.
Südzucker erwartet daher für das Geschäftsjahr 2004/05 einen Umsatzanstieg um 5 % auf rd. 4,8 Mrd. EUR und eine deutliche Verbesserung des operativen Ergebnisses.
Ein Wechsel ergab sich im Aufsichtsrat. Nachdem Herr Richard Schwaiger aus Altersgründen vom Vorsitz des Verbands bayerischer Zuckerrübenanbauer e. V. zurückgetreten ist, wurde für ihn sein Amtsnachfolger Herr Erhard Landes in den Aufsichtsrat gewählt.
Mannheim, 29. Juli 2004