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Mannheim, 11.10.2007

Südzucker mit positiverem Ausblick für das Gesamtjahr 2007/08

Im Südzucker-Konzern ging im 1. Halbjahr 2007/08 der Umsatz auf 2,8 (2,9) Milliarden EUR und das operative Ergebnis auf 120 (250) Millionen EUR zurück. Der Rückgang lag im Rahmen der Erwartungen und ergab sich ausschließlich aus dem Segment Zucker; in den Segmenten Spezialitäten und Frucht erfolgte ein Wachstum von Umsatz und operativem Ergebnis.

Mannheim, 11.10.2007

Südzucker mit positiverem Ausblick für das Gesamtjahr 2007/08

Im Südzucker-Konzern ging im 1. Halbjahr 2007/08 der Umsatz auf 2,8 (2,9) Milliarden EUR und das operative Ergebnis auf 120 (250) Millionen EUR zurück. Der Rückgang lag im Rahmen der Erwartungen und ergab sich ausschließlich aus dem Segment Zucker; in den Segmenten Spezialitäten und Frucht erfolgte ein Wachstum von Umsatz und operativem Ergebnis. Der Konzernjahresüberschuss verringerte sich infolge der Entwicklungen im Zuckersegment auf 78,7 (156,5) Millionen EUR; das Ergebnis je Aktie erreichte 0,20 (0,62) EUR/Aktie.
Marktordnung beeinträchtigt Zuckersegment
Im Segment Zucker ging im 1. Halbjahr 2007/08 der Umsatz auf 1,7 (1,9) Milliarden EUR zurück, wobei die Entwicklung im 2. Quartal stabil verlief. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ergibt sich im Wesentlichen aus der in diesem Geschäftsjahr nicht mehr vorhandenen Möglichkeit, C-Zucker auf den Weltmarkt zu exportieren. Der deutliche Rückgang des operativen Ergebnisses im Segment Zucker auf 31,6 (179,2) Millionen EUR ist - neben dauerhaften Faktoren aus der neuen Zuckermarktordnung - insbesondere auf temporäre Belastungen aus der Restrukturierungsabgabe und auf die von uns unverändert erwartete Marktrücknahme für das Zuckerwirtschaftsjahr 2007/08 von insgesamt mindestens 20 % zurückzuführen. Dabei begrenzten Maßnahmen zur Kostensenkung den Ergebnisrückgang.
Rohstoffkostensteigerung belastet Segment Spezialitäten noch nicht
Das Segment Spezialitäten erreichte einen Anstieg des Umsatzes um 55,3 Millionen EUR auf 708,2 (652,9) Millionen EUR und des operativen Ergebnisses um 15,2 Millionen EUR auf 70,1 (53,9) Millionen EUR; hierzu trugen alle Bereiche - insbesondere die Divisionen Bioethanol und Stärke - bei. Die teilweise drastischen Erhöhungen der Rohstoffpreise in nahezu allen Divisionen haben aufgrund bestehender Verträge noch keinen signifikant negativen Einfluss auf das operative Ergebnis gehabt.
Die Division Bioethanol hat Wettbewerbsvorteile aus einem natürlichen Hedge beim Einsatz von Getreide durch das Nebenprodukt ProtiGrain und der Flexibilität, je nach Marktgegebenheiten den Rohstoffmix aus Getreide und zuckerhaltigen Säften zu variieren. Darüber hinaus erweist sich auch das standortspezifische Energiekonzept gerade bei steigenden Energiepreisen als vorteilhaft.
Fruchtbereich wächst planmäßig
Im Segment Frucht konnte der Umsatz im 1. Halbjahr 2007/08 um 53,4 Millionen EUR auf 435,1 (381,7) Millionen EUR gesteigert werden. Hierzu haben beide Divisionen - Fruchtsaftkonzentrate und Fruchtzubereitungen - beigetragen. Das operative Ergebnis stieg auf 18,7 (17,2) Millionen EUR.
Gesamtjahresprognose angehoben
Die angepasste Prognose für das Gesamtjahr 2007/08 geht nunmehr von einem Rückgang des Konzernumsatzes auf 5,2 bis 5,4 Milliarden EUR nach 5,8 Milliarden EUR im Vorjahr aus; dieser resultiert mit bis zu 500 Millionen EUR zum überwiegenden Teil aus dem Segment Zucker, wogegen für die Segmente Spezialitäten und Frucht (auf vergleichbarer Basis) Zuwächse erwartet werden. Die Gesamtjahresprognose für das operative Konzernergebnis wird von bisher 120 bis 160 Millionen EUR auf mindestens 210 (419) Millionen EUR angehoben. Die Anpassung erfolgt vor dem Hintergrund der beabsichtigten Quotenrückgabe in Höhe von mindestens der präventiven Marktrücknahme (entspricht durchschnittlich 13 % der Unternehmenszuckerquote). In Höhe dieser Quotenrückgabe erfolgt eine Freistellung von der Restrukturierungsabgabe. Diese Gesamtplanung basiert auf einem nunmehr erwarteten leicht positiven operativen Ergebnis im Segment Zucker und unverändert einem in den Segmenten Spezialitäten und Frucht (auf vergleichbarer Basis) - trotz der Verteuerung der Agrarrohstoffe - über dem Vorjahr liegenden operativen Ergebnis.
Die Zahlen in Klammern betreffen den entsprechenden Vorjahreszeitraum.