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Mannheim, 03.03.2008

Südzucker-Gruppe leistet Beitrag zur Zuckermarktreform

Nachdem die mit der Reform der Zuckermarktordnung vom 1. Juli 2006 eingeforderte Kürzung der europäischen Zuckerproduktionsquote um 6 Mio. t bislang nicht in ausreichendem Maße erfolgte, hat die Kommission zum Oktober 2007 die Anreize zur Quotenrückgabe erhöht.

Mannheim, 03.03.2008

Südzucker-Gruppe leistet Beitrag zur Zuckermarktreform

Nachdem die mit der Reform der Zuckermarktordnung vom 1. Juli 2006 eingeforderte Kürzung der europäischen Zuckerproduktionsquote um 6 Mio. t bislang nicht in ausreichendem Maße erfolgte, hat die Kommission zum Oktober 2007 die Anreize zur Quotenrückgabe erhöht. Hieraus ergab sich bis zum 31. Januar 2008 eine weitere Quotenrückgabe von rd. 2,6 Mio. t, so dass einschließlich der bereits für das Zuckerwirtschaftsjahr 2007/08 aufgegebenen Menge insgesamt 4,8 Mio. t zurückgegeben wurden. Es besteht damit zu dem angestrebten Abbau um 6 Mio. t noch ein Überhang von 1,2 Mio. t.
Hätte die Kommission für das kommende Zuckerwirtschaftjahr 2008/09 eine präventive Marktrücknahme - wie im Vorjahr - beschlossen, wäre dies ein weiterer Schritt zur Erreichung des Marktgleichgewichts gewesen. Südzucker bedauert, dass die Kommission dieses Signal nicht gesetzt hat.
Die Südzucker-Gruppe hat konzernweit in der »ersten Welle« gut 15 % der Quote - entspricht rd. 615.000 t Zucker - zurückgegeben. Die Prozentsätze lagen in Deutschland, Belgien, Polen und Österreich bei 13,5 %, in Frankreich bei 20 %, in der Slowakei bei 10 % und in Ungarn bei rd. 30 %. In Tschechien und Rumänien erfolgte keine Rückgabe.
Nachdem die Kommission in diesen Tagen die bisher vorliegenden freiwilligen Quotenrückgaben mitgeteilt hat, werden derzeit mögliche weitere Quotenrückgaben der Südzucker-Gruppe in einer »zweiten Welle« intensiv mit Rübenanbauern und Mitarbeitervertretern diskutiert.
Mit dieser Vorgehensweise würde die Südzucker-Gruppe einen zusätzlichen Beitrag zur EU-weit eingeforderten Quotenrückgabe von insgesamt 6 Mio. t Zucker leisten.