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Zuckerfabrik Löbau

Im Überblick

NameOberlausitzer Zuckerfabrik Aktiengesellschaft
Zuckerfabrik Löbau
Gründung1883
Stilllegung2002
GesellschaftsformAG
VEB
Werk der Südzucker GmbH
Werk der Südzucker AG
Postkarte (Quelle: Stadtmuseum Löbau).
22. Dezember 1883
Beschluss zum Bau der Fabrik und Gründung der Oberlausitzer Zuckerfabrik Aktien-Gesellschaft.
Januar 1884
Baubeginn der Fabrik durch die Sudenburgische Maschinen-Bauanstalt. Im Oktober startet die erste Zuckerrübenkampagne.
1886
Die Zuckerfabrik erwirtschaftet erstmals Gewinn, worauf der Einbau einer Weißzuckeranlage beschlossen wird. Bisher musste der Rohzucker für den Abschluss der Raffinade nach England verschifft werden. Ab 1887 entfällt dieser Schritt und Löbau liefert Weißzucker.
12. Januar 1921
Auf einer außerordentlichen Generalversammlung wird die Erhöhung des Grundkapitals auf 1,3 Millionen Mark durch Ausgabe von Aktien mit Rübenanbauverpflichtung beschlossen, wodurch die Fabrik weniger abhängig von „Kaufrüben" ist.
1924
Bau einer Würfelzuckeranlage.
Aktie von 1926.
27. März 1931
Zusammenschluss der deutschen Zuckerfabriken zur „Wirtschaftlichen Vereinigung Zuckerindustrie".
1936
Die Süddeutsche Zucker-Aktiengesellschaft erwirbt ein großes Anteilspaket an der Oberlausitzer Zuckerfabrik.
Landesgartenschau in Löbau.
1946
Die Zuckerfabrik wird zum Volkseigenen Betrieb erklärt.
1990
Übernahme durch die Südzucker AG.
2002
Stilllegung der Zuckerfabrik.
April bis Oktober 2012
Auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik findet die Sächsische Landesgartenschau statt.