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Zuckerfabrik Züttlingen

Im Überblick

NameWürttembergische Aktiengesellschaft für Runkelrüben-Zuckerfabrikation
Gründung1837
Stilllegung1971
GründerHauptaktionäre: Häuser Baden und Württemberg
GesellschaftsformAG
Zuckermühlen.
April 1837
Gründung der "Württembergischen Gesellschaft für Rünkelrüben-Zuckerfabrikation".
Die Konzession wird auf 11 Jahre erteilt und das Aktienkapital beträgt 1.500 Aktien. Die Hauptaktionäre sind das Haus Baden und das Haus Württemberg. Weitere Gründer sind neben diesen beiden Häusern der Fürst von Fürstenberg, der Erbprinz von Sigmaringen sowie viele in badischem und württembergischem Dienste stehende Adlige, hohe Beamte und Banker. Die Finanzierung der laufenden Betriebsmittel wird durch das Bankhaus Haber gewährleistet.
1847
Zahlungsunfähigkeit, ausgelöst durch Bankencrash:
- Betriebsmittel müssen teuer finanziert werden.
- Neues Herstellungsverfahren erfordert ständige Nachbesserungen.
- Es mangelt am Rohstoff Rübe.
Die Liquidation der Gesellschaft kann im Folgejahr abgewendet werden.
1858
Es finden Fusionsverhandlungen mit der Zuckerfabrik Heilbronn statt, die Fusion kommt jedoch nicht zu Stande.
Im selben Jahr wird eine Konferenz der süddeutschen Rübenzuckerfabriken in Stuttgart einberufen zu Verhandlungen über Rübenpreise und Interessensgebiete der einzelnen Zuckerfabriken.
Abpackstation.
1867
Gründung des Zweigvereins Süddeutscher Zuckerfabriken mit den Mitgliedern
- Altshausen
- Böblingen
- Frankenthal
- Friedensau
- Heilbronn
- Regensburg
- Stuttgart
- Waghäusel
- Züttlingen
1873
Fusion mit der Badischen Gesellschaft für Zuckerfabrikation in Waghäusel.
1970
Jagsthochwasser überschwemmt das gesamte Fabrikgelände.
1971
Stilllegung der Fabrik.