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Segment Zucker

Zuckermarkt

EU-Zuckerpolitik

Marktrahmen ab 1. Oktober 2017
  • Abschaffung Quoten für Zucker und Isoglukose
  • Kein Mindestrübenpreis
  • Vertragspflicht zwischen Industrie und Anbauer
  • Temporäre EU-Marktmaßnahmen:
  • Sicherheitsnetz: Private Lagerhaltung, Sondermaßnahmen bei Krisen möglich
  • Freie Exportmöglichkeiten
EU-Marktzugang für Drittländer bleibt unverändert
  • Importzölle von 419 €/t (Weißzucker) bzw. 339 €/t (Rohzucker) aus Nicht-Präferenzländern
  • Bestehende zollfreie Präferenzabkommen mit LDC-/AKP-Staaten ohne Mengenbegrenzung
  • Bestehende zollfreie und zollreduzierte Präferenzimporte mit Mengenbegrenzung
Chancen
  • Südzucker als größter Rübenzucker-produzent mit Standorten in den besten Rübenanbaugebieten mit guter Ausgangsbasis
  • Produktionssteigerung und -erweiterung jederzeit mit geringem Aufwand möglich
  • Nutzung der bereits vorhandenen europa-weiten Logistikstruktur zur Optimierung der Zuckervermarktung und zur Erschließung neuer Märkte innerhalb und außerhalb der EU
  • Stärkung und Ausbau von Kooperationen (z. B.: ED&F Man, LDC/AKP-Produzenten)
  • Investitionsprogramm zur Nutzung des zukünftigen Marktpotenzials (z. B.: Stärke)

Herausforderungen
  • Preis- und Mengenvolatilität des Weltmarktes wird stärker als bisher auf den EU-Zuckermarkt durchschlagen
  • Höhere Wettbewerbsintensität durch Rübenzucker, Isoglukose und Importe möglich
  • Zuckerproduktion wird an den effizientesten Rübenstandorten gebündelt werden
  • Rohstoffsicherung bei volatilerem Marktumfeld
  • Weitere EU Freihandelsabkommen mit Drittländern

Südzucker ist gut vorbereitet und stellt sich den Herausforderungen

Linktipp

Informationen über den Zuckermarkt in Deutschland: