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Unternehmen

Mitbestimmung bei Südzucker

Ein Unternehmen kann nur dann langfristig erfolgreich am Markt bestehen, wenn sich die Mitarbeiter mit dem Unternehmen und seinen Zielen identifizieren und umgekehrt erleben, dass auch ihre eigenen Ziele erkannt und anerkannt werden. So entsteht eine Partnerschaft, die allen Beteiligten nutzt: eine echte Win-Win-Situation.
Basis hierfür ist, dass Südzucker in den Mitarbeitern die Grundlage für den Unternehmenserfolg sieht. Diese Wertschätzung spiegelt sich in der Unternehmenspolitik, der Zusammenarbeit mit den Vertretern der Arbeitnehmer, den Gewerkschaften und den Mitarbeitern selbst wider.
Südzucker-Aufsichtsrat und Präsidium paritätisch besetzt
Seit Einführung des Mitbestimmungsgesetzes - im Geschäftsjahr 1977/78 - ist der Südzucker-Aufsichtsrat paritätisch besetzt. Zurzeit hat der Aufsichtsrat 20 Mitglieder; das Präsidium des Aufsichtsrats besteht aus vier Mitgliedern und ist ebenfalls paritätisch besetzt.
Mitbestimmung ist kein historisches Relikt, sondern nach wie vor ein wichtiges Element guter Corporate Governance.
Die Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat - auch mit den Vertretern der Arbeitnehmer - ist von gegenseitigem Vertrauen getragen. Auf dieser konstruktiven Basis ist es Unternehmen und Mitarbeitern gelungen, z. B. auch im Falle von Werkschließungen, für alle Seiten verträgliche Lösungen zu erarbeiten. Für Südzucker ist festzustellen, dass die Mitbestimmung das Unternehmen nicht in seiner Entwicklung eingeschränkt hat, sondern vielmehr die konstruktive Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern und deren Vertretern dazu beigetragen hat, das Unternehmen voranzubringen.
Bei Südzucker sind die Mitarbeiter und ihre Vertreter Partner in einem fairen, konstruktiven Dialog. Wir haben uns selbst verpflichtet, über die gesetzlichen Regelungen hinaus unsere Mitarbeiter bzw. deren Vertreter über alle wichtigen Entwicklungen und Ereignisse regelmäßig und umfassend zu informieren und sie ggf. zu relevanten Themen zu befragen.
Selbstverständlich bestehen alle rechtlich einzurichtenden Arbeitnehmervertretungen.
Jede Betriebsstätte hat einen Betriebsrat, der gemäß den Bestimmungen des Betriebsverfassungsgesetzes zusammengesetzt ist. Bei einer entsprechenden Zahl von Jugendlichen/Auszubildenden bzw. Schwerbehinderten wurde auch eine Jugend- und Auszubildendenvertretung bzw. eine Schwerbehindertenvertretung gebildet. Auf Unternehmensebene existieren Vertretungsorgane, in die die jeweils örtlichen Arbeitnehmervertretungen ihre Mitglieder entsenden (Gesamtbetriebsrat; Gesamt-Jugend- und Auszubildendenvertretung; Gesamt-Schwerbehindertenvertretung).
Euro-Betriebsrat seit 1996
Seit 1996 hat Südzucker auf Konzernebene auch einen europäischen Betriebsrat. Der Geltungsbereich erstreckt sich auf Südzucker und Tochtergesellschaften in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Im EURO-Betriebsrat sind Vertreter aus den Ländern Deutschland, Österreich, Belgien und Frankreich sowie seit Anfang 2005 auch aus Polen, Ungarn, der Tschechischen Republik und der Slowakei.