zum Inhalt springen

zur Navigation springen

Zuckerfabrik Brottewitz

1998
125 Jahre Brottewitz
Im Wandel der Zeit
Download (PDF, 1,25 MB)

Überblick

NameZuckerfabrik Brottewitz
Gründung1872
Gründer18 Landwirte und Gutsbesitzer
GesellschaftsformAktiengesellschaft
1872
18 Landwirte und Gutsbesitzer beschließen, die Zuckerfabrik Mühlberg an der Elbe zu gründen mit einem Grundkapital von 215 Aktien zu je 500 Talern.
1873
Eintragung der Aktiengesellschaft in das Gesellschaftsregister des königlichen Kreisgerichts Liebenwerda.
1896
Bau der ersten Schnitzeltrocknungsanlage Deutschlands. Dies führt zu einer Vervierfachung der ursprünglichen Rübenverarbeitungskapazität auf 650 Tonnen.
Stammanteil, 1943.
1939-1945
Neben der Zuckerproduktion, die zum Teil mit Kriegsgefangenen aus dem Lager Mühlberg aufrechterhalten wird, werden auch Rüstungsgüter hergestellt.
1962
Umstellung von Rohzucker- auf Weißzuckerproduktion.
1964
Ausbildungs- und Internatseinrichtung für 25 Auszubildende zum Zuckerfacharbeiter.
1965
Brottewitz wird dem VEB Zuckerkombinat Ernst Thälmann, Oschatz, zugeordnet.
1966
Bei Bauarbeiten auf dem Betriebsgelände werden bronzezeitliche Gräber mit Urnen und Alltagsgeschirr entdeckt.
Gasthof "Zum Zuckerhut".
1980
Jeder vierte Einwohner von Brottewitz ist in der Zuckerfabrik beschäftigt, darunter 168 Auszubildende.
Bis 1990
Brottewitz ist der wichtigste Ausbildungsstandort für die gesamte Zuckerindustrie der ehemaligen DDR. Eine der Zuckerfabrik angeschlossene Betriebsschule bildet jährlich im Auftrag der Zuckerindustrie 100 bis 120 Lehrlinge aus.
10. Februar 1991
Gründung der Südzucker GmbH, rückwirkend zum 1. Juli 1990, mit Sitz in Zeitz als 100%ige Tochtergesellschaft der Südzucker AG. Diese übernimmt 13 Werke der ehemaligen DDR, darunter das Werk in Brottewitz.
1991-1993
Ein umfangreiches Investitionsprogramm von über 100 Millionen DM erneuert nahezu alle Betriebsabteilungen.
1. März 2003
Die Südzucker GmbH geht in der Südzucker AG auf.
2008
Erste Dicksaftkampagne der Zuckerfabrik Brottewitz.
2017
Die Fabrik wird in die Denkmalliste des Landes Brandenburg aufgenommen.