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Zuckerfabrik Rain

2007
50 Jahre Zuckerfabrik Rain
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Im Überblick

NameZuckerfabrik Rain
Gründung1955/1956
GründerSüdzucker AG
GesellschaftsformWerk der Südzucker AG, Aktiengesellschaft
1955
Landwirte sowie die bayerische Staatsregierung fordern eine zweite Zuckerfabrik in Bayern. Den Landwirten wird eine Beteiligung angeboten, um so zum einen die Versorgung mit Zuckerrüben sicherzustellen, zum anderen aber auch eine Konkurrenzsituation mit der Zuckerfabrik Regensburg zu verhindern. Am 21. Dezember 1955 wird der Beschluss zum Bau einer Zuckerfabrik in Rain gefasst.
Wohnhäuser auf dem Fabriksgelände.
1956
Ab März wird mit der Planung und dem Bau der ersten neuen Zuckerfabrik der Südzucker AG begonnen. Gleichzeitig werden Wohnhäuser für das Führungspersonal auf dem Werksgelände sowie 60 Wohnungen für Mitarbeiter in der Wohnsiedlung "Preußenallee" gebaut.
1957
Im Januar findet eine dreitägige Probekampagne zur Prüfung des reibungslosen Produktionsablaufs statt. Im Oktober wird die Fabrik zur ersten Kampagne in Betrieb genommen.
1958
Die neue Fabrik wirkt sich auf die Anbaufläche aus. Diese wird um 50 Prozent ausgedehnt. In diesem Jahr wird eine Rekordkampagne mit einer Dauer von 130 Tagen verzeichnet.
Würfelzucker-Chambon-Anlage.
1962
Beginn der Herstellung von Würfelzucker.
1976
Die Serienproduktion des Rübenroders Betaking 3000 beginnt. In Rain werden vier Maschinen gebaut. Auf der DLG-Ausstellung 1976 in München ist als Messeneuheit der sechsreihige Bunkerköpfroder Betaking 3000 zu sehen. 1977 werden nochmals zehn Maschinen in Rain gebaut. Danach wird ein Lizenzvertrag mit Holmer und Paintner abgeschlossen. Ein Beta King 3000 verbleibt bei Südzucker.
Betaking 3000.
1982
Das Elektro-Ultrafiltration-Labor (EUF) zur Untersuchung der Bodenqualität, insbesondere des Stickstoffgehalts, wird im Justus-Liebig-Haus auf dem Gelände der Zuckerfabrik errichtet.
Durch das Zusammenführen von Bodenuntersuchungsergebnis, Düngeempfehlung, Rübenqualität und –ertrag können gezielte Maßnahmen zur Verbesserung des Rübenanbaus eingeleitet werden. In diesem Bodenlabor werden jährlich rund 50.000 Bodenproben aus dem süddeutschen, belgischen und österreichischen Raum zur Erstellung von Düngeempfehlungen analysiert sowie 4.000 Untersuchungen auf Pflanzenkrankheiten durchgeführt.
1989
Komplettumbau des Rübenhofs.
1989-1993
Übernahme der Patenschaft für das Werk Löbau bis zum Abschluss der dortigen Modernisierungsmaßnahmen.
2011
Inbetriebnahme des siebten Silos, zum Teil mit Bauteilen eines Silos aus Regensburg aufgebaut.
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