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Zuckerfabrik Wabern

Im Überblick

Gründung1880
Gründer117 Landwirte
GesellschaftsformAG
Werk der Südzucker AG
Namensaktie mit Rübenanbauverpflichtung, 1881.
8. August 1880
Gründung durch 117 Landwirte aus Nordhessen mit einem Kapital von 336.600 Mark. Ausgegeben werden 1.122 vinkulierende Namensaktien, auf die eine Rübenanbaupflicht von 3/8 Hektar pro Aktie besteht. Bau der Fabrik durch die Braunschweigische Maschinen-Bauanstalt.
1881
Start der ersten Kampagne.
1890
Bau einer Arbeiterkaserne. Ab 1890 kommen Kampagnearbeitskräfte aus dem Ostgebiet des Deutschen Reiches und aus Polen.
1934
Elektrifizierung der Fabrik. Zudem werden Büros und Labore umgebaut sowie moderne sanitäre Anlagen errichtet.
17. Mai 1943
Sprengung der Edertalsperrmauer durch englische Flieger und dadurch Hochwasser-Katastrophe.
5. November 1944
Bombenangriff auf die Fabrik.
1945
Die Karlshof-Feldscheune wird durch amerikanische Panzer in Brand geschossen, 8.000 Doppelzentner Zucker werden vernichtet.
1947
Umstellung auf Weißzuckerproduktion sowie Bau eines neuen Zuckerlagers.
1949
Bau einer Anlage zur Raffination von Rohzucker.
1975
Übernahme durch die Zuckerfabrik Franken GmbH.
1977
Gründung der Vereinigte Zuckeraktiengesellschaft Obernjesa-Wabern-Warburg (VZAG) als Tochtergesellschaft der Zuckerfabrik Franken GmbH.
1978
Kapazitätserweiterung: Die Zuckerfabrik Obernjesa wird geschlossen, Wabern übernimmt deren Rüben.
1988
Neubau eines Gebäudes mit Sozialräumen.