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Zucker

Geschichte des Zuckers

6000 v. Chr.
Das Zuckerrohr ist bereits in Ostasien bekannt und gelangt von dort nach Indien und Persien. 600 v. Chr. Die Perser entwickeln eine Methode zur Zuckergewinnung: In kegelförmige Ton- oder Holzgefäße wird heißer Zuckerrohrsaft eingefüllt. Der Sirup mit den nicht zuckerhaltigen Stoffen tropft durch eine Öffnung in der Kegelspitze aus der kristallisierenden Zuckermasse ab. Zurück bleibt der Zuckerhut.
1100 n. Chr.
Mit den Kreuzrittern lernen die ersten Mitteleuropäer den Zucker kennen. In einer Reisebeschreibung heißt es: "In den Feldern der Ebene bei Tripolis fand man ein Honigschilf, welches sie dort zucra nennen."
Erste Importe bringen den Zucker nach Europa, wo er sich bei Königen und Fürsten bald größter Beliebtheit erfreut.
Ab ca. 1500
Zuckerrohr wird weltweit auf großen Plantagen angebaut und nach Europa verschifft. Zucker bleibt ein teures Gut.
1747
Andreas Sigismund Marggraf entdeckt, dass die Runkelrübe den gleichen Zucker enthält wie das Zuckerrohr.
1801
Nachdem Marggrafs Schüler und Nachfolger Franz Carl Achard erstmals aus Rüben Zucker gewinnen konnte, entsteht in Cunern/Schlesien die erste Rübenzuckerfabrik der Welt.
Ab ca. 1850
Der Konkurrenzkampf zwischen Rohr- und Rübenzucker sorgt für einen drastischen Preisverfall - Zucker entwickelt sich zum täglichen Bedarfsgut.
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